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Small Cells

Small Cells“ sind kleine Sendestationen mit niedrigerer Reichweite und geringerer Sendeleistung, die als Unterstützung für normale Netze eingesetzt werden. Small Cells eignen sich gut, um kleine Bereich mit hoher Leistung zu versorgen oder dort aktiv zu werden, wo die normale Funkzelle einen Funkschatten und damit geringere Leistung hat. Sie sind die flexible Antwort auf die Anforderungen eines stabilen Netzes und man kann sie mit WLAN Router vergleichen, die auch vorwiegend lokal eingesetzt werden.

Small Cells sind dabei Funkzellen und werden nur im mobilen Bereich außerhalb der Kabelnetze genutzt.

Small Cells werden nach Reichweite und Sendeleistung in Micro, Pico und Femto Cells unterteilt. Die kleinste Einheiten sind dabei die Femto Zellen, die oft nur Bereiche von Gebäuden versorgen können. Micro Cells eigenen sich dagegen bereits für größere Flächen, beispielsweise einen Stadtteil. Wenn also die Versorgung durch das Mobilfunk-Netz in einem Bereich zu schwach ist, kann man mit einer solchen Zelle passende Versorgung herstellen ohne einen kompletten neuen Funkmast zu benötigen.

Gängige Anwendungsfelder sind beispielsweise auch Stadien oder Konzerthallen. Dort findet man je nach Anlass mehrere zehntausend Menschen und in der Regel auch fast ebensoviele Handys und Smartphones. Mit Small Cells kann man solche Ansammlungen sehr einfach ausleuchten und die Kapazitäten für die vielen Nutzer zur Verfügung stellen oder die gesamte Funkzelle ausbauen zu müssen. Finden keine Veranstaltungen statt, lassen sich Small Cells auch recht einfach wieder abschalten – bis sie beim nächsten Event erneut benötigt werden.

Video: Telekom erklärt die Small Cells

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